Der LinkedIn-Algorithmus

Wer auf LinkedIn aktiv sein und regelmäßig Inhalte teilen möchte, der sollte wissen, wie der LinkedIn-Algorithmus funktioniert.

So funktioniert der LinkedIn Algorithmus!

LinkedIn hat einen vierstufigen Prozess für die Verteilung von Inhalten in seinem Netzwerk implementiert, um die Wahrscheinlichkeit von Spam oder unangemessenen Inhalten zu verringern. Das Verständnis der Schritte, die LinkedIn durchführt, bevor die Reichweite deiner Inhalte beschnitten (oder verstärkt) wird, ist ein wesentlicher Bestandteil der Nutzung von LinkedIn als Kanal für Content-Marketing.

Kürzlich wurde von LinkedIn ein visueller Workflow veröffentlicht, der zeigt, wie der LinkedIn-Algorithmus tatsächlich funktioniert. Schau sich das mal an:

Screen-Shot-2019-05-15-at-1.34.02-PM

Dieses Schaubild sieht auf den ersten Blick kompliziert aus. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, was gemeint ist.

1. Der erste Filter

Jedes Mal, wenn du ein Update auf LinkedIn posten (selbst wenn es ein Bild ist), ordnet ein Bot den Inhalt sofort in eine von drei Kategorien ein:

• Spam

• Geringe Qualität

• Klar

du möchtest in der Kategorie „klar“ sein. Wenn dein Inhalt in die Kategorie „Niedrige Qualität“ eingeordnet wird, hast du vielleicht noch Hoffnung. Es könnte sogar in die nächsten Stufen weitergehen.

2. Test-Sitzung

Der zweite Teil ist der eigentliche Audience-Testing-Prozess. Sobald dein Beitrag von den Robotern kategorisiert wurde, senden sie ihn an dein Publikum, um zu sehen, wie beliebt der Inhalt ist. Zunächst zeigen sie ihn einer kleineren Gruppe von Personen.

In dieser Phase muss dein Beitrag vermeiden, dass Nutzer deinen Inhalt aus ihren Feeds „ausblenden“. Oder markieren Sie den Beitrag als „Als Spam melden“.

Wie umgeht man den Spamfilter?

Das anfängliche Engagement deines Posts wird darüber entscheiden, ob er gut genug ist, um den Spamfilter des LinkedIn-Algorithmus zu passieren. Stellen Sie sicher, dass die Nutzer deinen Beitrag nicht aus ihrem Newsfeed ausblenden oder ihn als Spam markieren. Um dies zu vermeiden, solltest du sich vor dem Posten die folgende Frage stellen:

  • Posten Sie zu viel Inhalt?
  • Ist dieser Beitrag für eine Person oder ein Unternehmen beleidigend?
  • Sind die Menschen in deinem Umfeld an diesem Beitrag interessiert?
  • Warum ist diese Nachricht/dieses Update so relevant, dass du es posten sollten?
  • Ist es für den Beruf deines Kreises relevant?
  • LinkedIn ist eher ein professioneller Netzwerkkreis, im Vergleich zu Facebook oder Instagram. Menschen teilen auf LinkedIn eher Dinge, die mit ihrem Berufsleben zu tun haben.

3. Bewertung durch eigenes Netzwerk

Jetzt werden Punkte gezählt! Sobald deine Inhalte in den Feed deiner Freunde gestellt werden, haben verschiedene Aktionen unterschiedliche Gewichtungen im Algorithmus. Zum Beispiel kann ein „Like“ nur einen Punkt haben, während ein Kommentar zwei Punkte hat. Ein „Share“ zeigt, dass der Inhalt beliebt ist, also drei Punkte. Die Punktzahl des Beitrags entscheidet über seine Zukunft oder sein Schicksal. Er wird entweder herabgestuft, weil er minderwertig ist, oder er wird mehr Leuten gezeigt, weil er hochwertig ist.

4. Bewertung durch LinkedIn-Mitarbeiter

Wenn du Engagement für deinen Beitrag erhalten, wird er an Mitarbeiter von LinkedIn weitergeleitet. Diese lesen dann jeden Beitrag und entscheiden, ob dein Inhalt an weitere Personen weitergeleitet werden soll oder ob dies das Ende der Fahnenstange ist. Wenn der Inhalt gut funktioniert, wird der Inhalt auch an Personen außerhalb deines Netzwerks gesendet. Er erscheint dann als „trending Content“ in der App, als aktueller Inhalt im Newsfeed usw.

Das könnte Sie auch interessieren

Letzte Artikel

Conversion Rate Optimierung: Erfolgreiche Lead-Pflege im B2B

Conversion Rate Optimierung: Erfolgreiche Lead-Pflege im B2B

Optimieren Sie Ihre Conversion-Rate im B2B mit effektiver Lead-Pflege durch Buyer Personas, Automatisierung und Zusammenarbeit von Marketin...

Was ist B2B Vertrieb und warum ist er wichtig?

Was ist B2B Vertrieb und warum ist er wichtig?

Was ist B2B Vertrieb? Definition, Unterschied zu B2C, die wichtigsten Strategien und wie du mit HubSpot deinen B2B-Vertrieb systematisch op...

Google Keyword Planner: Das Tool für erfolgreiche SEO

Google Keyword Planner: Das Tool für erfolgreiche SEO

Entdecken Sie, wie der Google Keyword Planner Ihre SEO-Strategie revolutionieren kann und Ihnen dabei hilft, Ihre Online-Sichtbarkeit zu ma...